
Die 36 Tänzerinnen und Tänzer stehen am Donnerstag, 2. Februar, und Freitag, 3. Februar, jeweils ab 19.30 Uhr, im Opernhaus in der Reihe “Highlights des internationalen Tanzes” auf der Bühne. Bachs “Cello Suites” geben die Schrittfolge vor, die der berühmte Cellist Claudius Herrmann live spielt.
“Ich will Musik visualisieren und ihr eine zusätzliche Dimension verleihen” – aus dieser Intention schuf Choreograph Heinz Spoerli mit dem Zürich-Ballett das Programm “Cello Suites” (In den Winden im Nichts). Intensive Lichtfarben, die mit den Kostümen der Solisten korrespondieren, prägen die drei Teile des Abends: rubinrot, smaragdgrün und meeresblau. Jede der 18 Episoden zu den musikalischen Sätzen der Solosuiten Nummer 2, 3 und 6 bringt neue brillante Bilder hervor.
Musikalisch begleitet wird der Abend von dem 1967 in Mannheim geborenen Cellisten Claudius Herrmann. Er ist Solocellist des Orchesters der Oper Zürich und Mitglied des berühmten Amati Quartetts.
Ursprünglich hatte das Ballett die Goldberg-Variationen angekündigt. Dann wurde jedoch eine Programmänderung nötig, weil die Wiederaufnahme der Variationen zeitlich nicht möglich gewesen war.
Heinz Spoerli, der sich selbst als “Tanzmacher” bezeichnet, gehört zu den wichtigsten Tanzschaffenden der Gegenwart. Seit 1996 ist er Direktor und Chefchoreograph des Züricher Balletts, das sich unter seiner Leitung zu einem Ensemble von Weltruf entwickelte.









